Rezension: Beneath Cursed Stars
Da mir die Court of Sun- Reihe vor einigen Jahren sehr gut gefallen hat, wollte ich mich jetzt doch einmal an das Spin-off wagen: Beneath Cursed Stars von Lexi Ryan.
Achtung: Da es sich hier um ein Spin-off handelt, würde euch der Klappentext für die Court of Sun-Reihe spoilern. Falls ihr diese vorab lesen möchtet, würde ich ab hier nicht mehr weiterlesen.
Jasalyn ist nicht länger das schwache Menschenmädchen, das einst in den Kerkern von König Mordeus litt. Sie hat überlebt und sich in den Schatten neu erschaffen. Jetzt will sie nur eines: Rache. Doch sie wird von der angeblichen Rückkehr ihres Peinigers Mordeus überrascht – und selbst zur Beute. Entführt von Fremden, die mit Jasalyn ihre eigene Zukunft besiegeln wollen, ist sie einem tödlichen Spiel ausgeliefert. Denn der verführerische, aber rätselhafte Kendrick behauptet, sie zu brauchen. Doch was sind seine wahren Absichten? Eines steht für Jasalyn felsenfest: Sie wird sich niemals wieder brechen lassen. Nicht von ihren Feinden – und erst recht nicht durch ihr Herz.
Seit Jahren verbirgt die Gestaltwandlerin Felicity ihr wahres Ich hinter zahllosen Gesichtern. Doch nun soll sie die gefährlichste Rolle ihres Lebens spielen: Inmitten eines mörderischen Machtkampfes muss sie zur Schattenprinzessin werden und darf dabei keine Sekunde ihre Maske fallen lassen. Doch Misha, der charismatische König der Wilden Fae, stellt sie auf eine harte Probe. Mit jedem Blick scheint er tiefer in ihre Seele zu sehen. Und Felicity weiß: Ein einziger Fehler könnte nicht nur ihre Tarnung zerstören – sondern alles, wofür sie kämpft.
Der Schreibstil der Autorin gefiel mir wieder sehr. Das Buch lässt sich locker leicht und angenehm lesen. Etwas störend hingegen empfand ich die Wiederholungen im Verlauf des Buchs. Ich kann aus Spoilergründen nicht konkret darauf eingehen, aber Jasalyn bereut insbesondere eine ihrer Handlungen im Laufe der Geschichte und das wird gefühlt auf jeder zweiten Seite wiederholt. Das man die Wiederholung als Stilmittel einsetzt, die vielleicht zeigen soll, dass Jasalyn ihr Handeln tatsächlich zutiefst bereut, kann ich nachvollziehen, meiner Meinung nach hat die Autorin es dabei aber ein bisschen übertrieben.
Was es mir allerdings teilweise schwer gemacht hat, waren die Charaktere…. Ich mag Jasalyn einfach nicht. Sie hat Schreckliches durchgemacht und überwiegend konnte ich auch ihre Beweggründe für ihr Handeln verstehen, aber dennoch fand ich ihre Handlungen auch teilweise überzogen und teilweise naiv. Ja, sie ist noch etwas jünger, aber auch 17-jährige sollten schon überlegen können, welche Konsequenzen ihre Handlungen haben. Auch Kendrick konnte mich irgendwie nicht erreichen. Umso mehr mochte ich aber Felicity und Misha, was dazu führte, dass ich diese Kapitel deutlich lieber gelesen habe.
Das Ende hat mich nicht wirklich umhauen können, weil es meines Erachtens ziemlich vorhersehbar war. Man hat sehr früh entsprechende Hinweise eingearbeitet und durch die zwei Perspektiven konnte man sehr schnell eins und eins zusammenzählen konnte. Blöd nur, dass ich gerne trotzdem vor allem im Hinblick auf die Geschichte von Felicity und Misha wissen möchte, wie es weitergeht. 🙂
Fazit:
Es war eine nette Geschichte für Zwischendurch, allerdings kommt sie meiner Meinung nach nicht an die erste Dilogie heran. Ich hatte vor allem mit Jasalyn als Protagonistin meine Schwierigkeiten und konnte mich davon auch nie ganz lösen, sodass die Geschichten von Jasalyn und Felicitiy mir sehr unterschiedlich gefallen haben.
Nichts desto trotz werde ich mir vermutlich den zweiten Band noch holen, weil ich die Geschichte von Felicity wirklich mochte und gerne wissen möchte, was mit ihr weiterhin geschieht.
