Rezension: Ein Fluch so ewig und kalt

Kurz vor dem Jahresabschluss konnte ich endlich mal wieder die Zeit finden, ein Buch zu beenden.
Und ich kann euch vorab sagen, dass ich mit „Ein Fluch so ewig und kalt“ von Brigid Kemmerer einen tollen Jahresabschluss hatte.

Das Cover finde ich ganz in Ordnung. Es ist nicht so auffällig, jedoch finde ich den Titel etwas groß. Allerdings konnte ich eine Sonderausgabe ergattern und habe deshalb diesen wunderschönen Buchschnitt, der das Buch für mir nochmal optisch sehr aufwertet.

Aber das ist ja eigentlich nur Nebensache, es geht ja um den Inhalt…

„Einst war Emberfall ein mächtiges Königreich. Dann lud der junge Prinz Rhen einen schrecklichen Fluch auf sich. Seither muss er innerhalb eines Jahres ein Mädchen finden, das ihn auf ewig liebt. Gelingt es ihm nicht, verwandelt er sich in eine Bestie, und das Mädchen muss sterben. Jahr für Jahr. Bis er Harper auserwählt, ein Mädchen aus dem heutigen Washington D.C., das schon mit ganz anderen Kerlen fertiggeworden ist. Zornig und mutig bekämpft sie ihn – bis sie den wahren Rhen erkennt. Aber wird ihre Liebe reichen, um sie beide vor dem Tod zu bewahren?“

Wir haben hier eine Märchenadaption von „Die Schöne und das Biest“ und ich hatte wirklich hohe Erwartungen bei den Hype…
Ich mochte die Geschichteaber wirklich sehr gern. Sie ließ sich gut und flüssig durchlesen und ich hatte zu keinem Zeitpunkt Langeweile.

Harper mochte ich wirklich gerne. Sie war taff, manchmal ein Sturbock und ließ sich trotz ihrer Krankheit von nichts unterkriegen. Auch Rhen mochte ich gerne. Durch den Perspektivenwechsel konnte man auch seine Sichtweise und seine Handlungen besser verstehen. Und auch Grey, der Kommandant, soll nicht unerwähnt bleiben. Er scheint undurchdringlich, aber durch die kleinen Momente, wo er beispielsweise Harper den Umgang mit Waffen zeigte, wurde er mir auch sympathisch.

Besonders positiv fand ich, dass Harper in der gesamten Geschichte realistisch gefühlt und gehandelt hat. Sie hatte auch, nachdem sie Rhen besser kennengelernt hat, ihre Familie nicht (plötzlich) vergessen. Im Gegenteil hat sie sie schmerzlich vermisst und sich Sorgen gemacht, dass ihnen etwas zustößen könnte. Gefallen hat mir auch, wie selbstbewusst Harper mit ihrer Krankheit umgegangen ist.

Fazit
Brigid Kemmerer hat hier eine wunderbare und vor allem ganz eigene Geschichte geschaffen, die einfach Spaß macht zu lesen. Ich bin gespannt, was im zweiten und dritten Teil noch so auf uns zu kommt. Ich kann das Buch nur empfehlen und insbesondere für Fans von „Die Schöne und das Biest“ ein absolutes Must-Read.

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