Rezension Frühstück mit Elefanten: Als Rangerin in Afrika

Letzten Monat durfte bei mir „Frühstück mit Elefanten: Als Rangerin in Afrika“ von Gesa Neitzel einziehen. Meine Neugier war so groß, dass ich es diesen Monat direkt zur Hand nehmen musste.

Gesa Neitzel wagt sich von Berlin in den Busch. Ihr Ziel: die Ausbildung zur Safari-Rangerin in Afrika. Das bedeutet fast ein Jahr in einfachen Zeltlagern. Ohne Internet, ohne Badezimmer, ohne Türen ― dafür aber mit Zebras, Erdferkeln und Skorpionen. Die Ausbildungsinhalte bestehen aus Fährtenlesen, Überlebenstraining, Schießübungen. Wie schlägt sich eine junge Frau in dieser fremden Welt? Kann sie sich auf ihre Instinkte verlassen? Funktionieren die eigentlich noch? Sie erzählt von atemberaubenden Begegnungen mit Elefanten und Löwen, vom Barfußlaufen durch die Savanne, von langen Nächten unterm Sternenhimmel ― und von einem Leben, das endlich richtig beginnt.

Bei Reiselektüre bin ich immer eher skeptisch eingestellt…viele Bücher sind richtig, richtig gut, viele finde ich aber auch einfach schrecklich.

Wir begleiten Gesa bei ihrem Abenteur in Afrika und ich fand es einfach großartig. Ich fand in dem Buch genau die richtige Mischung aus: Umgebung & Tieren, die Rangerausbildung, zwischenmenschlichem und Gedanken der Autorin. Ich bin begeistert, dass sich die Autorin nicht so in den Vordergrund stellt, sondern ihr Abenteuer.

Insbesondere trifft das Buch meiner Meinung einige Aspekte, mit denen man sich als junger Mensch in der heutigen Zeit unter anderem beschäftigt. Zumindest ist das in meinem Umfeld so.

Von der Erzählweise der Autorin bin ich absolut begeistert. Das Buch ließ sich angenehm und flüssig lesen. Ich hatte beim Lesen aber wirklich das Gefühl, dass ich mit Gesa in Afrika war und auch die Ausbildung absolvierte. Ich fühlte quasi die Wärme Afrikas, hörte das Knistern des Lagerfeuers, war nervös vor den Prüfungssituationen. Ich konnte mir einfach bildlich vorstellen, wie ich neben Gesa in der Wildnis hocke und die Elefanten beobachte. Gerade das hat das Buch für mich so besonders gemacht!

Zusätzlich gibt es in der Mitte noch einige Fotos von dem Trip. Meiner Meinung nach ein schöner Zusatz, ich hätte es aber nicht unbedingt gebraucht, da mein Kopf schon vor Ort war. Es war aber sehr schön mal die Weggefährten der Reise zu sehen, die einem selbst auch ans Herz gewachsen sind.

Schön fand ich auch, dass die Autorin uns immer wieder an ihren Gedanken hat teilhaben lassen. Diese waren tiefgründig und unterstrichen so manche Lektion. Es hat einfach alles gepasst.

Fazit:
Was soll ich sagen, ich bin begeistert! Die Autorin hat es geschafft, mir viel beizubringen und genau die richtige Mischung aus Fakten zu Tieren, Umgebung, der Ausbildung und Persönlichem, wie ihre Gedanken und zwischenmenschlichen Beziehungen, aufs Papier zu bringen. Das Schönste war jedoch, dass ich durch den Schreibstil das Gefühl hatte, dass ich wirklich dabei (in Afrika) gewesen bin!

Da hat man doch glatt Lust, auch mal nach Afrika zu gehen. 😀

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