Rezension Gemina

 

Letztes Jahr habe ich während des Hypes Illuminae gelesen. Leider konnte ich den Hype nicht ganz so nachvollziehen. Da ich aber schon Gemina gekauft hatte, musste ich es jetzt mal zur Hand nehmen.

Der Klappentext spoilert den ersten Teil nicht! Dennoch empfiehlt es sich, die Reihe in der vorgegebenen Reihenfolge zu lesen, da es sich schon um eine zusammenhängende Geschichte handelt.

Hanna ist die verwöhnte Tochter des Kommandanten der Sprungstation Heimdall, Nik der zweifelnde Sohn des Mafia-Clans. Beide hadern mit dem Leben an Bord der langweiligsten Raumstation des Alls, bis eine feindliche Kampfeinheit die Station angreift, nach und nach die Bewohner der Station dezimiert, während ein Funktionsausfall des Wurmlochs das Raum-Zeit-Kontinuum zu zerfetzen droht. Hanna und Nik kämpfen nun nicht mehr nur um das eigene Überleben und ihre neu gefundene Liebe – das Schicksal der Heimdall und wahrscheinlich das des gesamten Universums liegt in ihren Händen. Aber keine Panik. Sie schaffen das. Hoffen sie jedenfalls.

Die Aufmachung fand ich wieder sehr gelungen. Auch bei Gemina handelt es sich um ein Akte, in der quasi die Handlung erzählt wird. Zu finden sind deshalb Bilder, Chatverläufe, Tagebucheinträge, Zeichungen etc.
Gerade dadurch ließ sich das Buch schnell weglesen. Auch die Handlung hat mir sehr gut gefallen. Es war einfach mega spannend!

Die Charaktere waren mir überwiegend sympathisch. Besonders amüsant fand ich den wiederkehrenden Schlagabtausch zwischen Hanna und Nik. Auch Niks Cousine mochte ich sehr, wobei etwas weniger Schimpfwörter mir auch gereicht hätten. Die Protagonistin Hanna ist mir besonders im Gedächtnis geblieben. Sie hat wirklich tolle Entscheidungen getroffen und versucht, einen kühlen Kopf zu bewahren, obwohl ihre Welt zusammenzubrechen droht.

Mein größter Kritikpunkt an Illuminae war, dass ich nicht wirklich in der Geschichte war bzw. durch die Aktenform auch keine Bindung zu der Geschichte und den Charakteren aufbauen konnte. Das war in Gemina definitiv nicht der Fall. Ob ich mich mittlerweile einfach an den Stil gewöhnt hab und wusste, was auf mich zukommt, oder ob mir wirklich einfach Charaktere und Story in Gemina besser gefallen haben, kann ich garnicht genau sagen. Illuminae möchte ich aber irgendwann nochmal lesen, um genau das herauszufinden.

Das Ende fand ich gut. Es gab nochmal eine mega Wendung… die hab ich überhaupt nicht kommen sehen! Nach der letzten Szene bin ich mega neugierig, was mich im dritten Band erwartet und wie im Finale alles aufgelöst wird. Nur schreckt es mich ab, auf Englisch zu lesen.

Fazit:
Gemina hat mich positiv überrascht und hat mir viel besser gefallen als Illuminae. Umsomehr rege ich mich nun auf, dass der dritte Band (das Finale) nicht übersetzt wird und ich nun versuchen werde, es auf Englisch zu lesen.

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