Rezension Schnee wie Asche

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Aktuell versuche ich ja erste Bände zu lesen, um herauszufinden, welche Reihe ich wirklich fortsetzen möchte (damit ich die fehlenden Teile noch bekomme). Also hab ich mir „Schnee wie Asche“ von Sara Raasch geschnappt.

Für alle Mädchen, die Fantasy und starke Heldinnen lieben!

Sechzehn Jahre sind vergangen, seit das Königreich Winter in Schutt und Asche gelegt und seine Einwohner versklavt wurden. Sechzehn Jahre, seit die verwaiste Meira gemeinsam mit sieben Winterianern im Exil lebt, mit nur einem Ziel vor Augen: die Magie und die Macht von Winter zurückzuerobern. Täglich trainiert sie dafür mit ihrem besten Freund Mather, dem zukünftigen König von Winter, den sie verzweifelt liebt. Als Meira Gerüchte über ein verloren geglaubtes Medaillon hört, das die Magie von Winter wiederherstellen könnte, verlässt sie den Schutz der Exilanten, um auf eigene Faust nach dem Medaillon zu suchen. Dabei gerät sie in einen Strudel unkontrollierbarer Mächte …

Ich finde das Cover sooo schön und hab mich auch deshalb total auf die Geschichte gefreut.

Die Idee fand ich richtig interessant und habe mir eine spannende Story mit einer starken Protagonistin und ein paar Fantasy-Elementen vorgestellt. Ich wurde aber leider enttäuscht.

Die Idee hatte meiner Meinung nach großes Potenzial, welches aber nicht ausgeschöpft wurde. Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen, jedoch mangelte es mir deutlich an Spannung. Es gab eine Stelle, wo die Geschichte ein bisschen Fahrt aufnahm. Diese war leider recht schnell abgehandelt und dann plätscherte die Geschichte nur so dahin.

Hinzu kommt, dass ich die Geschichte auch sehr vorhersehbar fand. Mir war relativ schnell klar, welche Pläne man mit Meira hatte. Außerdem bin ich der Meinung, dass man sich wirklich schnell zusammenreimen konnte, welche Rolle Meira in der Trilogie spielen würde. Das fand ich wirklich schade!

Meira war mir als Protagonistin grundsätzlich sehr sympathisch. Positiv erwähnen möchte ich vor allem ihren Tatendrang und ihr Wille, sich einzusetzen. Was mich jedoch gestört hat…. (es wird vage, um nicht zu spoilern) … war die Dreiecksgeschichte. Im Verlauf der Geschichte steht Meira zwischen zwei Männern…

Dieser Aspekt hat mich leider unglaublich genervt. Meira hegt jahrlang Gefühle für jemanden und dann kommt ein anderer „um die Ecke“ und sie weiß nicht mehr, wem ihre Gefühle nun gelten. Zudem kommt hinzu, dass sie bei Streit mit dem einen Mann, zum anderen geht… Das fand ich dann doch sehr unrealistisch und nur zum Kopfschütteln…

Das Ende vom Lied: Ich habe nach knapp 300 Seiten das Buch abgebrochen. Ich wollte nicht mehr. Jedoch habe ich (und das habe ich vorher noch nie gemacht) mal zu den letzten Seiten des ersten Teils geblättert, um zu schauen, ob sich meine Vermutung bewahrheiten würde. Leider war auch das der Fall!

Fazit:
Leider konnte mich „Schnee wie Asche“ nicht begeistern! Für mich hat es an Spannung gefehlt, zudem war die Geschichte sehr vorhersehbar! Und dann noch diese Dreiecksbeziehung…
Das war leider nicht meins!

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