Rezension Auszeit im Café am Rande der Welt

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Ich habe „Auszeit im Café am Rande der Welt: Eine Wiederbegegnung mit dem eigenen Selbst“ von John Strelecky beenden können.

Für alle, die an einem Wendepunkt in ihrem Leben stehen

Zehn Jahre sind seit Johns letztem Besuch im Café vergangen und die Unbeschwertheit der Jugend ist längst vorbei. John kämpft mit dem Älterwerden. Auf dem Rückweg von der Beerdigung seines geliebten Patenonkels sucht er vor einem Unwetter Zuflucht in einer Unterführung und begegnet der fünfzehnjährigen Hannah. Gemeinsam entdecken sie aufs Neue das Café am Rande der Welt. Sein erster Besuch dort hat John nachhaltig verändert. Sein großes Lebensziel zu reisen und viel von der Welt zu sehen, hat er verwirklicht. Nun ist er erneut an einem Wendepunkt. Die Zeit verfliegt: Seine Tochter wächst rasend schnell heran, morgen wird sie erwachsen sein. Gleichzeitig nehmen seine eigenen Möglichkeiten ab. John fühlt sich festgefahren, er steckt in der Midlife Crisis. Wer kann ihm in dieser Lebensphase neue Denkanstöße geben? Die Bedienung Casey hat da so eine Idee. Max, ein lebensweiser alter Mann, wird zu seinem Mentor. Er hilft ihm dabei, sich wieder auf den Weg zu machen, um eine Antwort auf die alles entscheidende Frage zu finden: Warum bin ich hier?

Ihr müsst wissen, ich bin ein großer Fan von John Strelecky´s Werken.
Die beiden Vorgängerwerke zum Café am Rande der Welt sind Highlights in meinem Regal. Diese Bücher regen wirklich zum Nachdenken an und hinterlassen einen bleibenden Eindruck!
Ich habe mich wirklich gefreut als ich hörte, dass ein dritte Band erscheinen sollte.

Positiv für mich war es, mit dem Protagonisten John einen für mich alt bekannten Freund wiederzusehen und mit ihm gemeinsam ein wenig Zeit im Café am Rande der Welt zu verbringen.

Der Schreibstil war wie immer sehr angenehm. Das Buch lässt sich mit seinen knapp 160 Seiten super schnell weglesen. Auch die Atmosphäre war wieder sehr angenehm. Ich hatte beim Lesen wirklich das Gefühl, ich würde mit in diesem Café sitzen.

Inhaltlich muss ich jedoch sagen, dass es nicht ganz so tiefsinnig war und zum Nachdenken anregte, wie ich es von den anderen Büchern des Autors kenne. Das könnte an dem doch geringen Umfang des Buches gelegen haben… oder aber auch daran, dass ich bei diesem Thema nicht zur Zielgruppe gehöre. Ich bin noch weit von einer möglichen Midlife Crisis entfernt. 😀

Als Fan kann man das Buch lesen. Man hat meiner Meinung nach aber auch nichts verpasst, wenn man es lässt. Schade!

Fazit:
Es war schön, Zeit mit alten Bekannten zu verbringen, inhaltlich bot das Buch jedoch nicht die gewohnte Tiefe… Das kann John Strelecky besser!

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