Rezension Cinder und Ella 2: Happy End – und dann?

Da mich Cinder und Ella so begeistert hat, musste ich unbedingt den zweiten Teil „Cinder und Ella 2: Happy End – und dann?“ lesen.

Achtung! In diesem Beitrag werde zwangsläufig den ersten Teil spoilern.
Wer also den ersten Teil nicht gelesen hat, sollte ab hier nicht mehr weiterlesen!

Zunächst zum Inhalt:
Endlich haben Cinder alias Brian und Ella sich gefunden! Die beiden schweben auf Wolke sieben und sind verliebter denn je. Aber schneller als ihnen lieb ist, holt sie die Realität wieder ein. Zwischen Alltagsstress und Familienproblemen ist Brian schließlich immer noch der angesagteste Schauspieler Hollywoods – und das merkt auch Ella, die plötzlich mehr denn je im Rampenlicht steht. Doch ist ihre Liebe wirklich stark genug, dem Druck des Showbusiness standzuhalten?

Ich kann vorab sagen, dass mir dieser Band ganz gut gefallen hat.
Mir gefällt diese lockerleichte Art des Schreibstils, die einen dennoch packt! Weiterhin waren mir die Charaktere wirklich sympathisch. Vor allem bei der Protagonistin Ella gefiel mir die Entwicklung innerhalb der Geschichte. Sie hat sich weiterentwickelt, aber dennoch ist sie (Gott sei Dank) noch sie selbst geblieben.

Nicht ganz so gefallen hat mir die Entwicklung des Themas. Dieses ganze Thema „Showbusiness“ war mir zu mächtig. Ich kann mir vorstellen, dass dies einen großen Teil von Ellas Leben ausmachen sollte. Allerdings hat Ella aber auch ihre eigenen Probleme, sei es Familie, Körper, Selbstbewusstsein. Diese Themen bzw. Probleme sind meiner Meinung nach viel zu kurz gekommen! Leider ging es viel mehr darum, einige Events zu besuchen und darzustellen, wie viel Einfluss Ella nun in der Branche hat.

Das Ende hat mir dann wieder mehr zugesagt!
Ich fand Ellas Entwicklung in Bezug auf ihr Selbstbewusstsein und ihr Körpergefühl super.
Und dieses wirklich kitschige Ende….war natürlich auch total meins!! (Und ich bin mir durchaus bewusst, dass man dafür sämtliches rationales und realistisches Denken für den Moment abschalten muss 😉 )

Fazit:
Cinder und Ella 2 ist ein nettes Buch für alle Fans der Beiden! Leider konnte der zweite Teil für mich nicht mit dem ersten Band mithalten. Durch den starken Fokus auf das Leben im Rampenlicht schienen mir die anderen Probleme der Protagonistin etwas unbeachtet, obwohl gerade bei diesen die Entwicklung der Progagonistin spannend zu betrachten gewesen wäre.

 

 

 

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